Die Zukunft der Auto-Batterien: Technologische Innovationen und Herausforderungen

Batterien sind ein unentbehrliches Element im Auto, denn sie versorgen es mit Strom.

Die Entwicklung von Batterien für Elektroautos macht derzeit große Fortschritte. Chinesische Hersteller gehen bei der Entwicklung voraus: Sowohl die neuesten Schnellladebatterien als auch die Autos, in denen sie zuerst verbaut werden, stammen aus China.

In zehn Minuten Energie für 400 Kilometer

Mit Markteintritt in Deutschland im Jahr 2024 können Fahrer von Elektroautos auch hierzulande in den Genuss superschnell ladender Autobatterien kommen. Dabei werden bewährte LFP-Akkus eingesetzt, welche zudem mit ihrem günstigen Preis überzeugen. Die Reichweite der neuen Batterien beträgt bis zu 400 Kilometer.

Mit der Markteinführung von superschnell ladenden Autobatterien unternehmen die Hersteller einen neuen Versuch, E-Autos für die Massen schmackhafter zu machen. Vorherige Entwicklungen wie NanoFlowCell oder die Kolibri-Batterie konnten sich nicht am Markt durchsetzen.

Entwicklung von E-Auto-Akkus braucht seine Zeit

Elektrowagen haben in den letzten Jahren einen regelrechten Boom erfahren, doch die technologische Seite hält nicht immer Schritt. Tatsächlich ist eine der größten Herausforderungen der Batterieindustrie, dass neue Konzepte nicht von heute auf morgen Fuß fassen können.

Ein Beispiel hierfür ist die Entwicklung der Lithium-Ionen-Batterien. Diese wurden zunächst zwei Jahrzehnte lang erforscht und weiterentwickelt, bevor sie in den frühen 1990er Jahren in den kommerziellen Markt gelangten.

Letztendlich verlangen Innovationen bei Autobatterien ein Zusammenspiel verschiedener Faktoren, wodurch langsame Fortschritte zu erwarten sind. Die Akkus sollten zunächst eine möglichst hohe Lebensdauer haben. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Leistungsfähigkeit: Batterien sollten möglichst viel Energie in möglichst kurzer Zeit laden.

Darüber hinaus stellt sich bei E-Auto-Batterien die Sicherheitsfrage. Allerdings haben amerikanische Studien ergeben, dass Elektroautos ein über 60-fach geringeres Brandrisiko haben als Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor. Eine übermäßige Brandgefahr geht von E-Batterien also nicht aus. Auch der Kostenpunkt spielt eine Rolle bei der Innovationsentwicklung, weswegen hauptsächlich bereits bestehende Technologie weiterentwickelt wird.